Bürgerinfo

Hier erhalten Sie aktuelle Informationen rund um unsere Tätigkeiten.

 

+++ Aktuelle Informationen des Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. +++
Frauen wir brauchen euch

Feuerwehr ist nur für Feuerlöscher?

Das ist natürlich vollkommener Quatsch! Bei uns kannst Du viel mehr als das lernen und durchführen.
Wir bilden Dich aus in Erster Hilfe, unterschliedlichster Technik, den verschiedensten Gefahrgütern,
diversen Knoten, natürlich auch den Brandklassen und Feuerlöschen sowie vielen weiteren spannenden Themen.

Feuerwehr ist nur Lernen?

Weit gefehlt! Wir unternehmen so einiges mit unseren Jugendgruppen. Die Jugendfeuerwehr Bayern organisiert z.B. mehrere Ausflüge im Jahr. Z.B. in den Hochseilgarten, zum Floss bauen, zum Fachsicherheitstraining usw. Oder es wird sich einfach nur ganz gemütlich zum Grillen getroffen, es werden Ausflüge in Schwimmbad oder zum Kartfahren unternommen.
Der Spaß kommt in der Jugendfeuerwehr garantiert nicht zu kurz!
Melde Dich doch einfach bei Deiner örtlichen Jugendfeuerwehr!
 

Defibrillator

Ein Defibrillator, oder im Fachjargon Defi, ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern beenden.

Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen, sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten.

Seit den 1990er-Jahren werden Defibrillatoren in Form automatischer externer Defibrillatoren auch zunehmend in öffentlichen Gebäuden wie Bahnhof, Flughafen, Rathaus und anderen Orten für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgehalten.

Hier können Sie Defibrillatoren in Ihrer Nähe von Taufkirchen finden:

  • 84574 Taufkirchen, Raiffeisenplatz 1, Raiffeisenbank
  • 84574 Taufkirchen, Weiß 5, Therapiezentrum Christ, auch nachts (bitte läuten)

Weitere Standorte im Landkreis Mühldorf a. Inn finden Sie hier:

Defi-Standorte im Landkreis Mühldorf

 

Aktiver Dienst   

Stell Dir vor, es brennt aber niemand kommt Dir zur Hilfe!
 

Wenn Du....

  • gerne im Team mit anderen Menschen gemeinsame Aufgaben bewältigst
  • in Notsituationen kompetent und überlegt handeln möchtest
  • in Taufkirchen wohnst oder arbeitest
  • zwischen 18 und 65 Jahren jung bist
  • körperlich fit bist

Dann komm zu uns, es erwartet Dich....

  • eine interessante, vielseitige und sinnvolle Aufgabe
  • die Erfahrung, Menschen in Not helfen zu können
  • eine gute Ausbildung
  • eine erfahrene Mannschaft aus allen Berufsgruppen
  • eine strake Gemeinschaft mit Teamgeist

Komm einfach zu einer Übungen oder schreib uns eine E-Mail 

Wir freuen uns auf DICH!

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Fördermitgliedschaft     

Sie können oder wollen kein aktives Mitglied werden, möchten uns aber trotzdem unterstützen?
 

Als Fördermitglied können auch Sie einen wertvollen Beitrag für die Zunkunft der Feuerwehr leisten.

Der Feuerwehrverein stellt nicht nur die aktiven Feuerwehrmitglieder, sondern fördern und unterstützen den Brand- und Bevölkerungsschutz. 

Das Geld kommt den Zwecken des Brandschutzes zugute und wird für folgende Anschaffungen verwendet:

  • zweckgebundene Anschaffungen
  • Ausrüstungsgegenstände
  • Jugendarbeit
  • Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Infromationen erhalten Sie per E-Mail E-Mail

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Rauchmelder

Die meisten Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. Mehr als 90% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung!

Rauchmelder haben sich bewährt.

Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, sodass die Opfer im Schlaf überrascht werden.

Rund 500 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Rauchmelder (Brandmelder) retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

Gefährliche Irrtümer:

Genauso weit verbreitet wie die Vielzahl an Brandursachen sind die Unwissenheit und die Sorglosigkeit, mit der die meisten Personen eine Brandgefahr für sich ausschließen:

"Wenn es brennt, habe ich mehr als 10 Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen."/„Mir bleibt genug Zeit, mich in Sicherheit zu bringen.“

Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur 4 Minuten zur Flucht. Bei allen Bränden entstehen gerade in der Schwelphase schon kurz nach Brandausbruch große Mengen hochgiftiger Gase. Es bleiben nur zwei bis vier Minuten zur Flucht.

„Die Hitze wird mich früh genug wecken.“

Der größte anzutreffende Irrtum: Denn weit gefährlicher als Flammen oder Hitze ist der Brandrauch. Schon nach wenigen Minuten erreichen die bei Bränden freigesetzten Gase lebensbedrohliche Konzentrationen, die nach kürzester Zeit zum Erstickungstod führen.

"Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."

Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur 4 Minuten Zeit hat – besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.

"Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."

Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet. Auch die aufmerksamsten Zeitgenossen sind nicht vor den nächtlichen Gefahren und der Vielzahl aller möglichen Brandursachen geschützt.

"Steinhäuser brennen nicht."

Das brauchen Sie auch nicht! Schon Ihre Gardine, die Tapete oder ca. 100g Schaumstoff, beispielsweise in Ihrer Couch, sind ausreichend, um eine tödliche Rauchvergiftung zu erzeugen. Nicht abgeschaltete (Standby) oder defekte elektrische Geräte und überlastete Leitungen sind weitere Gefahrenquellen.

"Rauchmelder sind zu teuer."

Ein Rauchmelder ist das beste Mittel zum vorbeugenden Brandschutz im eigenen Haushalt. Täglich sterben in Deutschland 2 Menschen bei Bränden. Wie viel ist Ihnen Ihr Leben wert?

Rauchwarnmelder retten Leben.pdf (375,5 KB)

 

Quelle Freiwillige Feuerwehr Lage

Rettungsgasse

Bei einem Unfall können Minuten, oft sogar Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Bei einem Stau müssen sich die Einsatzkräfte ihren Weg oft erst durch blockierte Spuren oder über Pannenstreifen bahnen – kostbare Zeit geht verloren. Mit der Rettungsgasse sorgen Sie für die freie Fahrt der Einsatzkräfte. Einsatz- und Bergungsfahrzeuge gelangen schneller und sicherer an den Unfallort, Verletzte werden rascher versorgt, Aufräumarbeiten beginnen eher und der Stau löst sich schneller wieder auf. Bereits bei stockendem Verkehr muss eine Rettungsgasse gebildet und offen gehalten werden.

Bilden Sie sofort bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse zwischen den Fahrbahnen und machen Sie den Weg frei um Leben zu retten!

WAS TUN ?

Bilden Sie die Rettungsgasse so wie in den folgenden Abbildungen:

  • Verringern Sie Ihre Geschwindigkeit und richten Sie Ihr Fahrzeug möglichst parallel zur Fahrtrichtung aus, damit das Heck Ihres Fahrzeugs nicht in die Rettungsgasse hineinragt;
  • Halten Sie ausreichend Abstand zum vorderen Fahrzeug, um rangieren zu können;
  • Halten Sie die Rettungsgasse offen, bis der Verkehr wieder rollt da nicht alle Fahrzeuge der Hilfsdienste gleichzeitig durchfahren.

Die Rettungsgasse darf nur von Hilfsfahrzeugen mit Lichtzeichen respektiv Tonsignalen befahren werden: Rettungsdienste, Feuerwehren, Polizei, Abschlepp- und Bergungsdienste, Absicherungs- und Säuberungsfahrzeuge der Autobahn- und Straßenbauverwaltung.

RICHTIGES VERHALTEN

BEI ZWEI FAHRSTEIFEN IN EINE RICHTUNG

Auf dem linken fahren Sie so weit wie möglich nach links. Auf dem rechten weichen Sie so weit wie möglich nach rechts aus - auch auf den Pannenstreifen.

BEI DREI FAHRSTEIFEN IN EINE RICHTUNG

Auf dem linken fahren Sie so weit wie möglich nach links. Auf dem mittleren und rechten weichen Sie jeweils so weit wie möglich nach rechts aus - auch auf den Pannenstreifen.

INNERORTS

Auf Straßen mit einer Fahrbahn je Richtung, jeweils an den rechten Fahrbahnrand fahren.

AN AMPELANLAGEN

Bei Rot, möglichst nah an den rechten Fahrbahnrand fahren. Falls erforderlich, vorsichtig Haltelinien so weit überfahren bis das Einsatzfahrzeug vorbeifahren kann. Bei Grün an den rechten Fahrbahnrand fahren und die Hilfskräfte vorbeilassen.

Quelle: www.rettungsgasse.lu

BIWAPP

BIWAPP ist die kostenlose offizielle Smartphone-App des Landkreises Mühldorf a. Inn zur Warnung und Information der Bevölkerung. Aktuelle Informationen und Katastrophenmeldungen für den Landkreis Mühldorf a. Inn erhalten Sie direkt auf Ihr Smartphone – auf Wunsch mit zusätzlicher Push-Benachrichtigung.

Sie können individuell festlegen, über welche Themen Sie aktiv informiert werden möchten (z.B. Schulausfälle, Verkehrsunfälle, Feuer, Hochwasser, Bombenentschärfung, allgemeine Warnungen u.a.).

BIWAPP hat eine Schnittstelle zum Warnsystem des Bundes (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK). Alle Meldungen, die in die APP NINA geleifert werden, sind auch sofort in BIWAPP zu sehen. So kombinieren wir das Beste aus zwei Welten: Nationale Warnungen vom Bund und lokale Meldungen aus BIWAPP.

Aktuelle Meldungen:

 

Funktionen im Überblick

Meldungen

Erhalten Sie Informationen direkt auf Ihr Smartphone – auf Wunsch mit zusätzlicher Push-Benachrichtigung.

Themenbereiche

Feuer, Chemieunfall, Schulausfall, Seuchenfall, Erdrutsch / Lawine, Verkehrsunfall, Großschadenslage, Achtung (Warnungen), Hochwasser, Unwetter, Bombenfund, Informationen

Ortungsfunktionen

Anzeige Ihres aktuellen Aufenthaltsortes (alternative Angabe der Geokoordinaten, falls Sie sich auf freiem Gelände befinden)

Orte

Auswahl einer unbeschränkten Anzahl von Orten, für die Sie Informationen erhalten möchten sowie individuelle Festlegung des Umkreises über komfortable Listen- oder Kartenauswahl

Anpassungen

Stetige Anpassung Ihrer persönlichen Orte, der Themenbereiche und Benachrichtigungsarten möglich

Notruf

Herstellung einer direkten Verbindung zu Polizei und Feuerwehr möglich

Weitere Informationen und Download:

https://www.biwapp.de/landkreis-muehldorf/

Notruf 112

Sie erreichen in Bayern die zuständige Integrierte Leitstelle für sämtliche Belange der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (insbesondere Rettungsdienst und Feuerwehr) jederzeit vorwahl- und gebührenfrei (über Festnetz und Mobilfunk) unter der Notrufnummer:

112

Die genaue Brand-, Unfall- oder Notfallmeldung ist für die Leitstelle und später auch für die Rettungskräfte wichtig, um geeignete Einsatzkräfte in ausreichender Stärke alarmieren zu können.

Bei Ihrer Meldung sollten Sie deshalb die folgenden fünf “W”-Fragen beachten:

  • Wer ist am Telefon?
    • Nennen Sie Ihren Namen, Ihren Standort und Ihre Telefonnummer für Rückfragen.​
  • Was ist passiert?
    • Geben Sie den genauen Ort des Ereignisses an, z.B. Stadtteil, Straße-Hausnummer-Stockwerk, Besonderheiten wie Hinterhöfe; Straßentyp, Fahrtrichtung und Kilometerangaben an Straßen, Kilometerangaben an Bahnlinien oder Flüssen.​
  • Wo ist es passiert?
    • Beschreiben Sie knapp das Ereignis und das, was Sie konkret sehen, z.B. Brand, Explosion, Einsturz, Zusammenstoß, Absturz.​
  • Wie viele Verletzte?
    • Schätzen Sie die Zahl der betroffenen Personen, ihre Lage und die Verletzungen.​
  • Warten auf Rückfragen! 
    • Legen Sie nicht gleich auf, der Disponent in der Leitstelle benötigt von Ihnen ggf. noch weitere Informationen.​

 

Wann rufe ich die 112?

Immer, wenn akut Notfallsituationen auftreten, in denen unmittelbar Hilfe geleistet werden muss, gilt es die 112 zu wählen - die Nummer des Rettungsdienstes und der Feuerwehr.

Auch wenn die Situation unklar ist und der Verletzungsgrad nicht ersichtlich, rufen Sie in jedem Fall den Rettungsdienst.

Das gleiche gilt für einen Brandfall. Auch hier ist wie immer etwas Mitdenken gefordert: Wenn es sich nur um den Brand einer kleinen freistehenden Mülltonne auf einer Wiese handelt, die auch selbst gelöscht werden kann und sich niemand in Gefahr befindet, könnte das Problem auch so gelöst werden. Aber im Zweifel gilt auch hier: Rufen Sie lieber bei der 112 an, wenn Sie sich unsicher sind.

Missbrauch!

Das absichtliche oder wissentliche Absetzen eines unbegründeten Notrufes stellt in Deutschland eine Straftat dar (§ 145 StGB). Der Missbrauch begründet ferner eine Schadensersatzpflicht gegenüber den beteiligten Organisationen und Dritten.